Welche Herausforderungen bringt die Globalisierung für die europäische Geldpolitik mit sich

Montag, 26.10.2020
von 16:00 bis 17:30 Uhr

Die Globalisierung schlägt sich in einer Zunahme des internationalen Handels und einer verstärkten Verflechtung der weltweiten Finanzbeziehungen nieder. Dadurch intensivierte sich der internationale Wettbewerb. Für viele Güter bedeutete dies in den vergangenen Jahrzehnten fallende oder allenfalls stagnierende Preise. Zugleich öffnete sich für Investoren eine Vielzahl neuer Anlagemöglichkeiten, die nicht nur höhere Rendite, sondern auch eine bessere Diversifizierung der Risiken versprachen. Allerdings stieg mit der Globalisierung auch die wechselseitige Abhängigkeit der Volkswirtschaften und die außenwirtschaftliche Verwundbarkeit.

Was bedeutet das alles für die Geldpolitik? Hat das Eurosystem noch die Kontrolle über die heimische Inflation? Wie stark sind die Übertragungseffekte der europäischen Geldpolitik auf andere Volkswirtschaften und die möglichen Rückwirkungen? Ist eine stärkere internationale Koordination der Geldpolitik notwendig? Diese und weitere Fragen wollen wir mit Dir diskutieren.

Axel Jochem

Axel Jochem
Volkswirt im Bereich Zahlungsbilanz-, Wechselkurs- und Kapitalmarktanalyse

Almira Enders

Almira Enders
Volkswirtin im Bereich Internationale und europäische Wirtschaft

mit Axel Jochem und Almira Enders